2. Juni 2022

„Unsere Brille, um den Immobilienmarkt besser lesen zu können“

Gastbeitrag von Benjamin Sigmund, geschäftsführender Gesellschafter der Oceans Real Estate Advisory GmbH, über die Zusammenarbeit der Königswege GmbH mit empirica regio

Das Kerngeschäft der Königswege GmbH sind Finanzdienstleistungen – unabhängig, digital und wissenschaftlich. Das Thema Immobilien stellt für uns dabei einen immens hohen Stellenwert dar, wir bilden es über unsere Tochtergesellschaft ORE-A separat ab, die wegweisend für Königswege und seine Berater wirkt.

Bei Analysen rund des Immobilienmarktes zählt empirica regio zu unseren Partnern. Etwa 30 unserer 700 eigenständigen und selbstständigen Vertriebspartner haben die Legitimation, unsere knapp 25.000 Kunden in Immobilienangelegenheiten zu beraten. Wie auch in den anderen Bereichen wollten wir für Immobilien die Infrastruktur mit einheitlichen Prüfprozessen aufbauen. Aktivieren wir einen Geschäftspartner oder gehen wir eine Geschäftsbeziehung ein, erstellen wir im ersten Step eine standardisierte Analyse. Das ist dann auch der erste Berührungspunkt mit den Analysen von empirica regio. So haben wir die Möglichkeit zu prüfen, ob ein Standort auch nachhaltig interessant ist.

Für uns stellen sich eine Menge Fragen: Wie stark ist das Bevölkerungswachstum an einem Standort, wie sind die Haushaltszahlen? Welches Produkt wird an welchem Standort nachgefragt? Wird Standort XY auch in Zukunft für uns interessant sein? Um all dies beantworten zu können und verschiedene Immobilienmärkte analysieren zu können, brauchen wir genau die Tools, die uns empirica regio an die Hand gibt.

Für uns ist empirica regio eine Art Brille, um den Immobilienmarkt besser lesen zu können. Für das, was empirica regio für uns leistet, bräuchten wir eine ganze Armee von Mitarbeitern. Insbesondere bei kreisfreien Städten und Landkreisen erhalten wir äußerst detaillierte Informationen. empirica regio bietet uns die Grundlagen, um am Ende des Tages wichtige Entscheidungen treffen zu können. Die Informationen sind objektiver Natur, die Interpretationen nehmen wir selbst vor. Es gibt mehr als 600 Indikatoren, zum Beispiel Demografie und Wanderung, Leerstand, Immobilienpreise, soziale Sicherung, Arbeitsmarkt- und Wirtschaftsentwicklungen – für etwa 11.000 Gemeinden!

Man kennt es ja: Geht es um Immobilien, lautet die Devise „Lage, Lage, Lage“. Aber ganz so einfach ist es dann doch nicht. Hätte ich vor drei Jahren blind einen Pfeil geworfen auf die Deutschlandkarte, wären wir wahrscheinlich an jedem zufällig ausgewählten Ort gut damit gefahren. Es hätte wenige Standorte gegeben, an denen ein geplantes Vorhaben nicht funktioniert hätte. Aber genau das dreht sich gerade.

Dass wir mit empirica regio eine Geschäftsbeziehung eingegangen sind, war für uns ein Meilenstein. Weil wir dadurch ein deutlich besseres Verständnis geschaffen haben für unseren Vertrieb. Königswege ist ein relativ junges Unternehmen, nicht nur was seine Historie betrifft, sondern auch hinsichtlich des Alters unserer Vertriebspartner und unserem Anspruch, Prozesse zu digitalisieren. Hier hilft empirica regio nicht nur uns enorm weiter. Meines Erachtens leistet dieses Unternehmen auch einen großartigen Beitrag zur digitalen Transformation für den gesamten Immobilienmarkt.